INTROD ARVIER — Lawinenlagebericht
Das Lawinenbulletin für die Saison 2025-26 endet heute. Wir werden Sie weiterhin mit den Aineva-Blogs auf dem Laufenden halten - https://bollettini.aineva.it/blog. Feuchte und nasse Lawinen stellen die Hauptgefahr dar.
Unbeständiges Wetter von Montag bis Mittwoch. Leichte Zunahme der Gefahr von trockenen und feuchten Lawinen infolge von Neuschnee und Wind. Bis Mittwoch werden vor allem in hochalpinen Regionen kleine Triebschneeansammlungen gebildet. Einzelne lawinengefährdete Stellen für trockene Lawinen befinden sich neben Graten und in Passregionen. Es ist Vorsicht geboten, da Lawinen Menschen mitreißen und Stürze verursachen können. Aufgrund der Erwärmung im Tagesverlauf sind nasse Schneeschmelz- und Lawinenabgänge möglich, auch mittelgroße, im Laufe des Tages.
Gefahr nach Höhenlage
Aktive Lawinenprobleme


Der Lawinenwarndienst verfügt derzeit nur über begrenzte Informationen, sodass die Lawinengefahr insbesondere in der betreffenden Region besonders gründlich untersucht werden sollte. Am Sonntag wird es bewölkt sein. Unsichere Oberflächenrefreezing des Schneedecks ist möglich. Dies wird lokal begrenzt sein und durch die Dicke und Höhe der Wolken über Nacht beeinflusst werden. Dieser Faktor könnte das Wandern beeinträchtigen. Die Oberfläche der Schneedecke wird nur in hohen Lagen eine starke Kruste bilden und tagsüber weicher werden. Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen wird zunehmen, aber im aktuellen Gefahrenniveau verbleiben. Aufgrund der Erwärmung im Tagesverlauf sind vermehrt nasse Schneeschmelz- und Lawinenabgänge möglich, auch mittelgroße, wobei besondere Vorsicht auf extrem steilen Nordhängen unter etwa 3100 m sowie auf sehr steilen Ost-, Süd- und Westhängen in mittleren und hohen Lagen geboten ist. Es ist Vorsicht geboten, da Lawinen Menschen mitreißen und Stürze verursachen können.
In den letzten Tagen war das Wetter mild. Diese Situation führte zu einer zunehmenden Feuchtigkeitsaufnahme der Schneedecke unter etwa 2900 m. Aufgrund stark schwankender Temperaturen hat sich die Schneedecke verdichtet. Auf extrem steilen Hängen wurden nur vereinzelt Lawinen gemeldet. Die Schneemenge variiert erheblich vor Ort. Besonders an sonnigen Hängen unter etwa 2600 m liegt kein Schnee. An schattigen Hängen unterhalb der Waldgrenze liegt kaum Schnee. An schattigen Hängen oberhalb der Waldgrenze variieren die Schneetiefen stark, abhängig vom Einfluss des Winds. Besonders im unteren Bereich der Schneedecke existieren in hochalpinen Regionen einzelne Altschneeprobleme.
Quelle: AINEVA Valle d'Aosta · Original-Lagebericht ansehen
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